Wir schaffen ein lebendiges Baudenkmal.

Unser gemeinnütziger Verein Altes Pumpwerk e.V. wurde 1997 gegründet. Ziel war und ist es, das stillgelegte Hauptpumpwerk I, ein Meilenstein der Bremer Stadthygiene, zu erhalten und mit Leben zu füllen. Durch Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Einsatz gelang es, ein Museum der Bremer Abwassergeschichte und eine Location für kulturelle Veranstaltungen zu entwickeln, die heute einen festen Stellenwert in der Bremer Kulturszene haben.

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Wer sich uns anschließt, kann sich ganz nach seinen individuellen Fähigkeiten und Neigungen in den verschiedensten Arbeitsfeldern einsetzen. Unsere Devise ist: Was eben möglich, machen wir selbst!

Die handwerklichen Arbeiten, die notwendig sind, um unsere Einrichtung zu erhalten, bewerkstelligt eine Gruppe, die sich jeden Montagvormittag trifft. Bei dieser Gelegenheit gibt es ein gemeinsames Frühstück mit Klönrunde. Wer Lust hat, als Museumsführer zu fungieren oder kulturelle Veranstaltungen zu organisieren, wirkt in einer anderen Gruppe mit, die vierteljährlich bei Kaffee und Kuchen zusammen kommt, um ihre Einsätze zu koordinieren. Mit der Aktualisierung unserer Ausstellung, der Zusammenstellung unseres Kulturprogramms oder der Archivierung beschäftigen sich weitere kleine Arbeitsgruppen. Und auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz: Es gibt Ausflüge, kleine Feiern, Skatturniere usw.

Interesse? Kontakt über info@altespumpwerk.de, dort können Sie sich auch zu einem unverbindlichen Besuch im Alten Pumpwerk, jeweils montags zwischen 10 und 11 Uhr, anmelden.

Wie sich alles entwickelte.

  1. 1994

    Das Findorffer Hauptpumpwerk I wird durch ein neues Pumpwerk ersetzt und soll 1995 stillgelegt werden. Der Leiter der Bremer Stadtentwässerung, Dieter Voigt, und der Personalratsvorsitzende Harry Bauer setzen sich dafür ein, das 1915 in Betrieb gegangene Pumpwerk zu erhalten. Das Gebäude wird unter Denkmalsschutz gestellt.

    Foto neues Pumpwerk, Turm aus weißen Röhren
  2. 1997

    27 vorwiegend ehemalige Mitarbeiter der Bremer Stadtentwässerung gründen den Verein Altes Pumpwerk e.V.. Hans-Jürgen Steinkamp wird zum Vorsitzenden gewählt. Die planerischen und handwerklichen Arbeiten zur Herrichtung des Museums beginnen.

    Portrait Hans-Jürgen Steinkamp
  3. 1998

    Blaumeier-Atelier und Echo City (London) verzaubern das Alte Pumpwerk mit einer fulminanten Show „Kanale Grande“. Anlass ist das 50 jährige Bestehen der Abwassertechnischen Vereinigung, das in Bremen gefeiert wird.

    Szene der Show in blaumen Licht, zwei Schauspieler:innen im Blaumann
  4. 1999

    Die historische Ausstellung in der Pumpenhalle wird eröffnet. Sie zeigt, wie es früher in Bremen zuging, als es noch keine geordnete Abwasserbeseitigung gab.

    Bild Latrine / Plumsklo aus Holz in einer kleinen Zelle aus Holz
  5. 2000

    Ein Teilstück des großen Abwasserkanals, in dem früher das Bremer Abwasser den Pumpen zufloss, wird begehbar gemacht. Dem Museumsbesucher wird ein richtiges „Kanalfeeling“ vermittelt.

    Unterirdischer Teil der Ausstellung mit großen Abwasserrohrren, bunt beleuchtet
  6. 2004 – 2006

    Mit eigenen Kräften wird ein Nebengebäude für eine Werkstatt und einen Fahrzeugunterstand gebaut. Ein Kanalreinigungsfahrzeug aus den 1980er Jahren wird restauriert. Ein zukünftiger Oldtimer!

    Oldtimer-Lastwagen in Orange steht unter Überdachung
  7. 2005

    Die Ausstellung im Untergeschoss wird eröffnet. Sie zeigt die Arbeitswelt der Stadtentwässerung im letzten Jahrhundert und sensibilisiert die Besucher für unseren Umgang mit Wasser.

    Bild der Ausstellung mit alten Stücken, u.a. Schlauchboot und Werkzeugen
  8. 2006

    Der Gründungsvorsitzende Hans-Jürgen Steinkamp scheidet aus Altersgründen aus seiner Position aus. Als Nachfolger wird Dieter Voigt gewählt. Der Museumsbetrieb und die Führungen werden intensiviert.

    Handschlag zwischen Hans-Jürgen Steinkamp und Dieter Voigt vor großer alter Pumpe
  9. 2007

    Der begehbare Schaukanal wird gemauert. Die Kanalmaurer des Vereins stellen unter Beweis, mit welcher Handwerkskunst früher die großen Abwassersammler errichtet wurden.

    Blick in gemauerten Kanal mit Holzgestell und Schaufensterpuppe
  10. 2008

    Erste Konzerte werden im Alten Pumpwerk aufgeführt. Die außerordentlich fruchtbare Kooperation mit der Bremer Hochschule für Künste beginnt.

    Musizierendes Orchester auf kleiner Bühne
  11. 2010

    Der Verein Altes Pumpwerk erhält für seinen ehrenamtlichen Einsatz aus der Hand von Bürgermeister Jens Böhrnsen den Bremer Denkmalspflegepreis.

    Plakette mit Aufschrift an Backsteinmauer angebracht
  12. 2012

    Zum ersten Mal wird im Alten Pumpwerk eine Oper aufgeführt. Die Zauberflöte von Mozart wird von der Bremer Hochschule für Künste eigens für diesen Ort inszeniert.

    Schauspielergruppe angeleuchtet auf Bühne, die um eine der großen Pumpen angelegt ist
  13. 2015

    Der 100. Geburtstag des Alten Pumpwerks wird mit vielen Gästen gefeiert Vor 100 Jahren Meilenstein der technischen Entwicklung, heute Bereicherung des kulturellen Lebens der Stadt!

    Gäste der Feier in auf ihren Stühlen, im Vordergrund Mitglieder der Geschäftsführung
  14. 2017

    Der Verein Altes Pumpwerk e.V. feiert sein 20 jähriges Bestehen. Die Hochschule für Künste beschenkt uns mit einer bezaubernden Operngala. Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, lobt den Einsatz der Vereinsmitglieder als herausragendes bürgerliches Engagement.

    Christian Weber am Rednerpult
  15. 2018

    Als Nachfolger von Dieter Voigt wird Dieter Hasloop zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Er ist ein „Mann der ersten Stunde“ und seit der Vereinsgründung als stellvertretender Vorsitzender aktiv. Unser Museumsprogramm für Kinder wird ausgebaut.

    Portrait Dieter Hasloop seitlich in die Kamera schauend in der großen Halle
  16. 2019

    17 Kulturveranstaltungen, von Kabarett bis Oper, werden von 1.900 Gästen besucht und 86 Gruppenführungen von engagierten Vereinsmitgliedern durchgeführt. Insgesamt werden 3.900 Besucher vom Verein betreut.

    Aufführung "Kleine Zauberflöte", Bild Bühne mit Schauspielr:in im Spotlicht
  17. 2020

    2020 mussten wegen der Corona-Pandemie die meisten ursprünglich geplanten Veranstaltungen ausfallen. Mit unserer Veranstaltungsreihe „Cultur contra Corona“ waren wir aber eine der wenigen Spielstätten in Bremen, die Künstlerinnen und Künstlern trotz der verordneten Einschränkungen die Möglichkeit boten, auf die Bühne zu kommen – wenn auch vor weniger Gästen.

    Christine Schütze sitzt auf einer der großen Pumpen

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Dokumente zum Download

VereinssatzungBroschüre 100 Jahre Altes Pumpwerk